Mittwoch, 25. März 2009

Bericht von der FOSSGIS 2009 an der Leibniz-Universität Hannover

[Bildquelle: www.fossgis.de]


Die größte deutschsprachige Konferenz für Freie und Open Source GI-Systeme, die FOSSGIS, fand vom 17. bis 19. März 2009 an der Leibniz Universität in Hannover statt. Die fast 500 Besucher kamen in diesem Jahr aus zahlreichen europäischen und auch außereuropäischen Ländern, um sich über aktuelle Open Source Entwicklungen in der Geoinformatik zu informieren und auszutauschen.

Nach einigen Grußworten von Günter Scholz und Prof. Dr. Monika Sester von der Leibniz Universität Hannover sowie Arnulf Christl (Präsident der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) und Dr. Peter Löwe (FOSSGIS e.V.), startete die Konferenz mit einem Vortrag von Nico Reimers vom Institut für Rechtsinformatik der Universität Hannover zum Thema "Wer ist schon James Bond? Qs Technik für jedermann". Nach weiteren sechs Lightning-Talks waren die Besucher für die nächsten Konferenztage sehr gut eingestimmt.

In 14 Vortragsblöcken von Dienstag bis Donnerstag präsentierte die FOSSGIS einen Querschnitt der aktuellsten Themen, wie Metadaten und INSPIRE, neuste WebGIS Entwicklungen, Freie Geodaten, Sichere Geodateninfrastrukturen, Forschung und Lehre , SensorWeb, Thematische Kartographie und andere. Alle Vorträge stehen in dem online verfügbaren Tagungsband zum Nachlesen bereit.

Neben dem sehr interessanten Vortragsprogramm fanden auch zahlreiche Anwender- und Entwicklertreffen zu Mapbender, OpenStreetMap, Quantum GIS und dem UMN MapServer statt.

Als Besonderheit reiste Tim Sutton, einer der Kernentwickler von Quantum GIS, als Special Guest aus der internationalen FOSS4G-Szene aus Südafrika an, um die Anwendertreffen mit einem Bericht über "QGIS, Evolution of a user friendly desktop FOSSGIS application" einzuläuten und alle Teilnehmer zu motivieren, sich aktiv einzubringen.

Die Finanzierung der kostenfreien Konferenz konnte, neben der Unterstützung durch die zahlreichen Sponsoren, auch 2009 durch interessante Workshops ermöglicht werden. Diese praxisnahen Intensivkurse zu vielfältigen Themen werden meist von den Entwicklern selbst geleitet, so dass neueste Features kombiniert mit Grundlagenfunktionen von kompetenten Leitern an die Teilnehmer vermittelt werden können. Eine Mischung, die sich in den letzten Jahren etabliert hat und eine hervorragende Chance für die Konferenzteilnehmer ist, die Projekte kennen zu lernen.
Die Liste der möglicherweise verpassten Workshops ist unter http://www.fossgis.de/konferenz/wiki/Workshops_2009 einsehbar.

Nicht zu vergessen ist die mittlerweile fast legendäre Abendveranstaltung am ersten Konferenzabend. Fast 200 Besucher kamen nach einem gelungenen Konferenzauftakt und diskutierten noch bis spät in die Nacht bei Open Source Bier der HBX Brauerei Hannover ausgiebig weiter.

Der FOSSGIS e.V. nutzte die Konferenz zum Abhalten seiner jährlichen Mitgliederversammlung, zu der wieder einige Mitglieder hinzugewonnen werden konnten (http://www.fossgis.de/mitgliedschaft.html). Erstmalig zeigte sich der wachsende Verein in neuer Größe und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zeigen deutlich, wie der Verein auch in Zukunft seine Funktionen im Bereich OSGeo und OpenStreetMap wahrnehmen möchte. Gleichzeitig bekräftigte die Mitgliederversammlung das deutliche Ziel, Open Source Projekte im Geobereich und Projekte zu freien Geodaten noch stärker zu fördern, als dies in den Vorjahren bereits der Fall war.
Bernhard Reiter von der Free Software Foundation Europe (FSFE) schloss die Konferenz mit einem pointierten Abschlussvortrag, so dass ein knappes Jahr Zeit bleibt, sich auf die nächste FOSSGIS-Konferenz zu freuen und vorzubereiten.

Die FOSSGIS wurde gemeinsam von der internationalen OSGeo Foundation und dem FOSSGIS e.V. (der auch die Vertretung der OSGeo Foundation für den deutschsprachigen Raum ist) veranstaltet. Organisatorisch wurde die FOSSGIS durch ein engagiertes Organisationsteam in den letzten Monaten begleitet und unterstützt.
Die Konferenz konnte durch die Sponsorengelder der ausstellenden Unternehmen (Messe_Sponsoring_2009) und die Workshopteilnahmen finanziert und erneut ohne einen Teilnehmerbeitrag durchgeführt werden.

Die Leibniz-Universität Hannover stellte ihre Räumlichkeiten und die notwendige technischen Infrastruktur für die Konferenz zur Verfügung.

Die nächste FOSSGIS wird im Frühjahr 2010 stattfinden, nähere Informationen dazu finden sich in Kürze auf der Homepage der FOSSGIS:
http://www.fossgis.de/konferenz

[Quelle: Geobranchen.de - Der Bericht wurde von Marco Lechner (Institut für Physische Geographie – Uni Freiburg) zur Verfügung gestellt.]

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Besten Gruß
Klaus Kruse
http://www.raumbezug.eu
http://raumbezug.blogspot.com/
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Freitag, 20. März 2009

Mehr als 100.000 Benutzer bei OpenStreetMap angemeldet

[Bildquelle: www.openstreetmap.org]

Das rasante Wachstum der freien weltweiten Karte hält weiter an.

Wo auf der Welt in der letzten Stunde an OpenStreetMap gearbeitet wurde, sehen Sie hier auf den Seiten des Hannover IT-Mitglieds raumbezug:
http://www.raumbezug.eu/ag/internet/osmEdit.htm
[--> zur Darstellung benötigen Sie das Google Earth PlugIn für Ihren Browser - einfach den Anweisungen folgen...]

Auf der Grundlage der OpenStreetMap-Daten wurden von raumbezug schon einzelne Projekte durchgeführt:
- Printprodukt "Expo Map"
http://www.raumbezug.eu/produkte/expomap.htm
- Interaktive Karte für den Expo Park Verein incl. GPS-basierte Erfassung/Vervollständigung der Infrastruktur
http://www.expo-park-hannover.eu/?page_id=71
- Anfahrtskarte raumbezug GbR
http://www.raumbezug.eu/anfahrt.htm
- kostenfreie OpenStreetMap-Daten für Garmin GPS Geräte
http://www.raumbezug.eu/ag/internet/osmGarmin.htm

Das Wachstum von OpenStreetMap (OSM), der frei verfügbaren und von den Benutzern selbst erstellten Weltkarte, geht ungebremst weiter. Das Projekt meldete am 17. März 2009 den 100.000sten registrierten Benutzer. Damit hat sich die OpenStreetMap-Gemeinschaft innerhalb eines Jahres beinahe vervierfacht. Diese Vielfalt der Beteiligten ist eines der größten Potentiale des freien Kartenwerkes.
Jeder hat seine eigene Kenntnis über lokale Gegebenheiten, hat einen individuellen technischen Hintergrund und oft sein eigenes Spezialgebiet. Die hohe Diversität innerhalb eines Projektes lässt OpenStreetMap mittlerweile auf festen Beinen stehen.

Damit das Projekt den Anforderungen an die ständig wachsende Benutzer- und Helferschaft gewachsen ist, wird auch über das eigentliche Kartendatensammeln hinaus egagiert von Freiwilligen an der Software und Hardwarebasis gearbeitet. So steht zum 17. - 20. April ein Wechsel der Benutzerschnittstelle (API) an, welcher der Qualität der Daten weiter förderlich sein wird. Im Zuge dieser Umstellung wird auch ein neuer Datenbankserver in Betrieb genommen. Für dessen Beschaffung spendeten Nutzer aus aller Welt mehr als 17.000 Euro innerhalb von nur drei Tagen. Ein weiteres Zeichen für den Zusammenhalt des Projektes.

Um diesen Zusammenhalt zu stärken und den Mitstreitern Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu bieten, finden in vielen deutschen Städten OSM-Stammtische statt. Vom 10. bis zum 12. Juli die OpenStreetMap-Konferenz "State of the Map" in Amsterdam, erstmalig 3-tägig, statt. Mit dabei werden neben zahlreichen Usern auch Fachleute aus der GIS-und IT-Industrie sein.

OpenStreetMap ist offen für Kooperationen mit anderen Einrichtungen, Institutionen und Projekten. So zeigt das Pilotprojekt von OpenStreetMap und dem Landesvermessungsamt Bayern große Erfolge. Würden weitere Luftbilder für andere Teile Deutschlands zur Verfügung gestellt, so könnten die restlichen 'weißen Flecken' schnell beseitigt werden..

Auch die Zusammenarbeit zwischen Wikipedia und OpenStreetMap soll in Zukunft vertieft werden. Momentan ist eine Einbindung von interaktiven Karten in die freie Enzyklopädie technisch und aufgrund der erforderlichen Bandbreite noch nicht möglich. Abhilfe will hier der Verein Wikimedia Deutschland durch ein Pilotprojekt schaffen, indem Entwickler der Wikipedia und von OpenStreetMap gemeinsam eine entsprechende Infrastruktur aufbauen. Zur Beschaffung der hierfür notwendigen Hardware wurden 15.000 Euro bereitgestellt.

OpenStreetMap ist eindeutig aus den Kinderschuhen gewachsen. Das wird auch durch gleich zwei "Linux New Media Awards" unterstrichen, die OpenStreetMap kürzlich in den Kategorien "innovativstes Open-Source-Projekt" und "Outstanding contribution to Linux and Open Source" verliehen wurden. Die Zukunft geographischer Daten ist "OPEN".

Über OpenStreetMap
Das Projekt OpenStreetMap hat sich zum Ziel gesetzt, freie geographische Daten zu erfassen und für jeden nutzbar zu machen. Zehntausende von Mitwirkenden sammeln täglich Informationen über den Verlauf von Straßen, Eisenbahnen, Flüssen und anderen Objekten, die typischerweise in Karten eingezeichnet sind. Diese Daten stehen der Allgemeinheit kostenlos unter einer freien Lizenz zur Verfügung, um daraus Straßenkarten, Wander- und Fahrradkarten oder andere Spezialkarten und weitere Angebote wie z.B. Routenplaner zu erstellen.

Unterschiede zu anderen Kartendiensten
OpenStreetMap unterscheidet sich neben seinem kollaborativen Graswurzelansatz in zwei wesentlichen Punkten von Anbietern anderer Kartendienste. Zum einen stehen die Inhalte unter einer freien Lizenz, so dass der Verwendung alle Türen offen stehen. Zum anderen bietet das Projekt nicht nur reines Kartenmaterial an, sondern direkten Zugriff auf die zugrundeliegenden Geodaten. Dadurch erschließen sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie etwa die Erstellung von Spezialkarten, die sonst unmöglich wären.

Weitere Informationen rund um OSM unter:

http://www.openstreetmap.de
http://www.openstreetmap.org
http://www.openstreetmap.org/stats/data_stats.html
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Stats#Database_Statistics...
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_Protocol_Version_0.6
http://www.opengeodata.org/?p=391
http://wiki..openstreetmap.org/wiki/Current_events
http://www.fossgis.de/konferenz/wiki/Main_Page
http://www.stateofthemap.org/
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Luftbilder_aus_Bayern
http://tools.geofabrik.de/osmi/?view=oberpfalz&lon=12.03...
http://meta.wikimedia.org/wiki/OpenStreetMap/de
http://www.linux-magazin.de/meldung/34948
http://www.raumbezug.eu/news/osm.htm

[Quelle: www.geobranchen.de]

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Besten Gruß
Klaus Kruse
http://www.raumbezug.eu
http://raumbezug.blogspot.com/
http://www.roterfaden-hannover.de

Dienstag, 17. März 2009

Nutzung von OpenStreetMap Daten in ArcGIS

[Bildquelle: www.openstreetmap.org]

Ein neues White Paper, das sich mit der Nutzung von OpenStreetMap Daten in ArcGIS Desktop beschäftigt, gibt es jetzt zum kostenlosen Download.

Überlegungen und technische Hintergrundinformationen, wie OpenStreetMap Daten importiert, aufbereitet und schließlich in einer performanten Karte dargestellt werden können, sind in dem White Paper "Hinweise zur Nutzung von OpenStreetMap (OSM) Daten in ArcGIS Desktop 9.x" zusammengefasst.


Eine ausführliche Beschreibung steht im Downloadbereich auf der ESRI-Geoinformatik-Website (http://www.esri-germany.de/downloads/index.html) zur Verfügung.

Hier geht direkt zur PDF-Datei:

http://www.esri-germany.de/downloads/papers/OSM_in_ArcGIS9x.pdf


Besten Gruß
www.raumbezug.eu

Freitag, 6. März 2009

Interaktiv & online mit Google Maps - Der Rote Faden in Hannover - Englische Version zur CeBIT 2009


„Ein touristisches Informationssystem“
…innovativ, interaktiv, dynamisch und außergewöhnlich…

Zur CeBIT2009 hat die raumbezug GbR http://www.raumbezug.eu die Englische Version einer auf Google Maps basierende Online-Lösung für den "Roten Faden" in Hannover vorgestellt.

Die Onlinelösung „Der Rote Faden – interaktiv & online“ stellt eine Ergänzung zu der Begleitbroschüre und dem Bildband zum Roten Faden dar und soll der verstärkten Nutzung des Internets als Medium für das Tourismusmarketing Rechnung tragen.

Zu sehen ist das Projekt unter http://www.roterfaden-hannover.de

Entdecken Sie die Möglichkeiten und lassen Sie sich begeistern.

Was ist der Rote Faden?
Der Rote Faden – ein Stadtrundgang „auf eigene Faust“
Auf einer Länge von 4.200 Metern ist in der Stadt Hannover eine rote Linie auf das Straßenpflaster gemalt, die zu 36 Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt führt.
Folgt ein Besucher dem Roten Faden unternimmt er einen Stadtrundgang "auf eigene Faust". Der Besucher bestimmen selbst, wann er wo und wie lange verweilt. Unterstützt wird er dabei durch eine informative Begleitbroschüre im Taschenformat: "Der Rote Faden". Anhand dieses Büchleins erfahrt der Besucher Wissenswertes und Amüsantes über die Bauwerke entlang der Route. Historische Hintergründe werden beleuchtet und unter der Rubrik "abseits des Roten Fadens" gibt es viele Informationen und Bilder über die Stadt Hannover. Die Broschüre ist mehrsprachig und bei der Hannover Tourist GmbH erhältlich. Zusätzlich ist noch ein Bildband zum „Roten Faden“ erhältlich

Was ist das besondere am „Roten Faden Online“?
Die interaktive Karte (Google Maps) soll den Bürgern und (zukünftigen) Besuchern der Stadt Hannover bei der Planung eines Stadtrundganges behilflich sein. Der Besucher kann sich im Vorfeld (oder auch hinterher) ein „Bild“ von der Tour oder von einzelnen besonderen Punkten der Stadt machen.
Durch die Interaktionsmöglichkeiten hat jeder Besucher der Stadt die Möglichkeit, anhand der interaktiven Karte seinen Rundgang nach Wunsch individuell zu gestalten (Was liegt räumlich zusammen und lässt sich gut kombinieren? Wie sieht das Umfeld aus? etc.)
Zur räumlichen und inhaltlichen Navigation in der Karte stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung, wie z. B. Zoom oder Verschieben. Zusätzlich können Informationen (Interessante Adressen und Orte im Umfeld der Stationen, Texte, Web-Links, Bilder, Filme etc.) über einzelne Kartenobjekte per Mausklick angefordert werden.

Der "Rote Faden Online" ist ein Projekt der raumbezug GbR

Klaus Kruse

Donnerstag, 26. Februar 2009

NEU - OSM-Karten für Europa freier Download von OpenStreetMap-Daten für Garmin GPS Geräte

Nutzen Sie die die freie Weltkarte OpenStreetMap als Kartengrundlage für Ihr Garmin GPS.

Die Firma raubezug bietet auf Ihrer Internetseite einen freien Download für alle Deutschland-Daten (nach Bundesländern) und ganz NEU auch für ganz Europa (nach Ländern) an.


Die Daten bekommen Sie hier:
http://www.raumbezug.eu/ag/internet/osmGarmin.htm


1. Laden Sie die gewünschten Dateien herunter!

2. Entpacken Sie die Dateien (*.img) auf Ihren Rechner.

3. Verbinden Sie Ihr GPS als Wechseldatenträger mit Ihrem PC

4. Kopieren Sie die Dateien auf Ihr Garmin GPS


Die bereitgestellten Daten basieren auf den tagesaktuellen, von der Firma GEOFABRIK hergestellten Auszügen des OpenStreetMap-Projekts, und werden von uns mit dem Programm mkgmap in das Garmin IMG-Format konvertiert.


[eine Info von raumbezug]


Donnerstag, 19. Februar 2009

Update der GeoMarketing-Lösung RegioGraph - ab März auch bei raumbezug

[Bildquelle: GfK GeoMarketing GmbH]

Update der GeoMarketing-Lösung RegioGraph

Zur CeBIT präsentiert GfK GeoMarketing erstmals RegioGraph 2009.
Das Update dieser GeoMarketing-Lösung bietet
branchenübergreifende Einsatzmöglichkeiten in Vertrieb, Marketing, Expansion und Controlling. Neben umfangreichen Landkarten und GfK Potenzialdaten umfasst RegioGraph 2009 als einzige Lösung auf dem deutschen Markt standardmäßig auch einen Geocoder für Deutschland, Österreich und die Schweiz ohne Einschränkungen oder Zusatzkosten.
Mit RegioGraph 2009 können Anwender ihre Kunden, Zielgruppen und Potenziale auf den aktuellsten Karten abbilden und mit
hinterlegten Potenzialdaten wie der GfK Kauf-kraft analysieren.

Zu den Highlights der neuen Version gehören nach Firmenangaben
- die Möglichkeit der straßengenauen Abbildung von Adressen,
- die erweiterte Gebietsplanung samt Zonenberechnung und
- eine noch einfachere und schnellere Bedienung durch grafisch optimierte Hinter-grundkarten in Google Maps Optik.

- Zudem bringt die Software viele „kleine“ Erweiterungen wie etwa die Möglichkeit, PDF-Berichte zu exportieren, eine Diashow
aus Lesezeichen zu erstellen oder Selektionen zu speichern.

Lieferumfang:

Inklusive aller Straßenkarten und Landkarten 2009 sowie GfK Potenzialdaten.
Auch beim Umfang der mitgelieferten Karten hat
sich etwas getan:
RegioGraph 2009 enthält alle Tele Atlas Straßenkarten. Diese erlauben eine noch genauere Orientierung und
liefern eine noch präzisere Grundlage der Erreichbarkeitsberechnungen.
RegioGraph 2009 enthält zudem alle administrativen und postalischen sowie zahlreiche topografische Karten für Deutschland,
Österreich und die Schweiz auf Stand 2009.
Der Lieferumfang umfasst ebenfalls die aktuellen GfK Kaufkraftdaten 2009 für alle Gebiete, inklusive der Einwohner- und
Haushaltszahlen.

Interessierte können bei GfK GeoMarketing Präsentationstermine während der CeBIT-Messe in Hannover vom 3. bis 8. März 2009 vereinbaren.
RegioGraph 2009 ist in zwei Varianten – RegioGraph Analyse und RegioGraph Planung – ab 998,- € netto
erhältlich.
Die Auslieferung der Software erfolgt voraussichtlich ab Ende März. Die englischsprachige Version von RegioGraph Analyse
und RegioGraph Planung soll bis Oktober 2009 folgen.

Weitere Informationen unter:

http://www.gfk-geomarketing.de/regiograph
http://www.raumbezug.eu/ag/geomarketing.htm

Mittwoch, 4. Februar 2009

raumbezug GbR aus Hannover stellt GeoMarketing auf dem 2. NIHK-Forum in Osnabrück vor

Geoinformationen als Wirtschaftsfaktor begreifen
Pressemitteilung 03/2009 GiN e.V.

– 2. NIHK-Forum in Osnabrück stellt Potentiale vor Ob Navigationssysteme im Auto oder die Ortung übers Handy –
Geoinformationen bilden bereits heute die Basis für viele Anwendungen im täglichen Leben. Unternehmen setzen Geoinformationen für die Steuerung des Kundendienstes oder für die Planung von Photovoltaikanlagen ein.

Auf dem 2. Forum Geoinformationswirtschaft des Niedersächsischen Industrie-und Handelskammertages (NIHK) in Osnabrück diskutierten rund 60 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung in Norddeutschland mit Experten über die Trends und Entwicklungen in den kommenden Jahren.

Dr. Andreas Rose, Vize-Präsident des Deutschen Dachverbandes für Geoinformation (DDGI), machte dabei deutlich, dass sich Geodatenverarbeitung stets an den Zielen des Kunden orientieren müsse. Nur so lasse sich der geldwerte Vorteil von Geoinformationen vermitteln. Erhebliches Potenzial für mehr und bessere Anwendungen ist vorhanden.

Diese zeigt eine aktuelle Marktstudie zur Situation der Geoinformationswirtschaft in Norddeutschland, die von Dr. Ulrike Klein, Universität zu Kiel, präsentiert wurde.

Weiterhin wurde als Beispiel für die Optimierung von Prozessen in Unternehmen von Herrn Klaus Kruse (raumbezug GbR) das Thema Geomarketing vorgestellt.

Ein weiteres intensiv diskutiertes Thema war der Datenschutz (Herr Hans-Peter Göbel, Nieders. Ministerium f. Inneres), wenn präzise Satellitenfotos über das Internet allgemein zugänglich werden.

„Aus Sicht der regionalen Wirtschaft sind Geoinformationen ein wichtiger Baustein in der digitalen Wertschöpfungskette, den es zu stärken gilt“, so Eckhard Lammers, Federführer Raumordnung des NIHK. Auch für die Zukunft sei das Forum Geoinformationswirtschaft hierfür eine gute Plattform und werde in bewährter Kooperation mit dem in Osnabrück ansässigen Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland (GiN) e.V. fortgeführt.

Anfragen zum Thema können direkt an die für „Raumordnung“ federführende IHK Osnabrück-Emsland, Falk Hassenpflug, Tel. 0541 353-215, Fax 0541 353-212, E-Mail: hassenpflug@osnabrueck.ihk.de, oder den GiN e.V. gerichtet werden.
Weitere Informationen: GiN e.V. c/o Universität Osnabrück, IGF Seminarstr. 19 a/b 49069 Osnabrück Tel: 0541-9694591 Mail: info@gin-online.de

Expo-Park im Miniformat - Karte von raumbezug auf OpenStreetMap-Grundlage

[Foto: Stefan Schlutter]

Neue Karte schafft Überblick im Expo-Park Gelände

Nie wieder suchen:
Die „Expo-Map“ ist da (Auflage 10.000 Stück) - eine Scheckkarten große Klappkarte, die erstmals eine detaillierte Navigation auf dem ehemaligen Expo Ost-Gelände ermöglicht, mit der sich Besucher besser auf dem ehemaligen Gelände der Expo2000 zurecht finden sollen.
Oder wissen Sie wo der Sydney Garden liegt oder die Chicago Lane? Welche Expo-Pavillons heute noch stehen? Und wo finden sich auf dem früheren Weltausstellungsgelände Cafés und Kantinen, Briefkästen und Bushaltestellen oder auch Geldautomaten? Wo steht die „Expo-Uhr“?

Der Geoinformations-Dienstleister „raumbezug“ (http://www.raumbezug.eu) hat mit dem Text-Büro (Stefan Schlutter http://www.text-buero.net/ - Pressesprecher Expo Park Hannover e.V. http://www.expo-park-hannover.eu) eine Karte von dem Areal erarbeitet, die keine Fragen mehr offenlassen soll.

Die Pavillons, Gebäude, Briefkästen und alle weiteren wichtigen Details wie z.B. die Expo-Uhr wurden von Torsten Teubert, Mitinhaber von „raumbezug“ mit dem GPS-Gerät erfasst und in das weltweite, nach den Wikipedia-Prinzip funktionierende, Landkarten-Projekt „OpenStreet-Map“ (http://www.raumbezug.eu/news/osm.htm) integriert und dann zu der gedruckten „Expo-Map“ weiter verarbeitet.

Die „Expo-Map“ ist eine Klappkarte so groß wie eine Scheckkarte, So zusagen eine „analoge mobile Navigation“ – funktioniert auch ohne Strom. Die mit Piktogrammen und Fotos ausgestattete „Expo-Map“, die zusammengefaltet handliche Scheckkartengröße hat, ist in einer Auflage von zunächst 10 000 Exemplaren erschienen und soll eine ausgesprochen übersichtliche Werbung für den Standort machen .

Finanziert wurde der praktische Wegweiser von Firmenanliegern des Geländes sowie durch die Vermarktungsgesellschaft Expo-Grund und die städtische Wirtschaftsförderung.


Die „Expo-Map“ kostet einen Euro, es gibt sie u.a. in der Expo-Park-Geschäftsstelle (c/o Das Text-Büro) im CampMedia Gebäude an der Expo-Plaza und bei raumbezug.

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Infos zu OpenStreetMap:

Wozu eine freie Weltkarte?

Im Internet gibt es kostenlose Stadtpläne und Karten zuhauf. Aber die Angebote sind meist nur zur privaten Nutzung gedacht und dürfen nicht weiter veröffentlicht werden; in einer Klappkarte wie der „Expo-Map“ dürfte man sie z.B. nicht abdrucken. Außerdem sind die kostenlosen Karten oft nicht aktuell und auch nicht vollständig. Fehler und Neuerungen werden nur langsam verbessert bzw. integriert.
Viel wichtiger ist aber, dass man dort nur fertige Kartenbilder bekommt – nicht jedoch die Daten, aus denen sie berechnet wurden.
Dies Daten braucht man aber, wenn man eigene Karten wie die „Expo-Map herstellen möchte.
Deshalb sammeln bei OpenStreetMap weltweit Menschen die Rohdaten mit ihren GPS-Geräten selbst und übertragen die Daten anschließend an die zentrale Projektdatenbank, und schon kurze Zeit später sind die neuen Daten für jeden sichtbar.
Mit eigenen Daten und eigener Software löst man sich so aus der Abhängigkeit von kommerziellen Anbietern. Wie bei Wikipedia – jeder kann mitmachen und etwas beisteuern und jeder kann es nutzen!

Mehr Infos zu OpenStreetMap gibt es hier http://www.openstreetmap.de.